Infografik: Aktuelle Corona-Hilfen auf einen Blick

 

 

 

 

Coronahilfen: Förderinstrumente auf einen Blick ( Quelle: BMWi )

Neustarthilfe ab 2021:

 

Wer kann die Neustarthilfe beantragen ?

 

Die Neustarthilfe können diejenigen beantragen, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine weiteren Kosten geltend machen. Sie richtet sich an Soloselbständige, die ihr Einkommen im Referenzzeitraum (im Normalfall das Jahr 2019) zu mindestens 51 Prozent aus ihrer selbständigen Tätigkeit erzielt haben.

Die volle Betriebskostenpauschale wird gewährt, wenn der Umsatz der oder des Soloselbständigen während der siebenmonatigen Laufzeit Dezember 2020 bis Juni 2021 im Vergleich zu einem siebenmonatigen Referenzumsatz 2019 um mehr als 50 Prozent zurückgegangen ist.

 

 

Wie errechnet sich der Referenzumsatz ?

 

Um den Referenzumsatz 2019 zu bestimmen, wird der durchschnittliche monatliche Umsatz des Jahres 2019 zugrunde gelegt (Referenzmonatsumsatz) und mit dem Faktor sieben multipliziert.

Beispiel: Eine Soloselbständige hat im Jahr 2019 insgesamt 30.000 Euro Jahresumsatz erwirtschaftet. Der Referenzmonatsumsatz beträgt dann 2.500 Euro (30.000 durch 12) Er wird mit sieben multipliziert, um den Referenzumsatz zu berechnen. Dieser beträgt somit 17.500 Euro.

Betroffene, die ihre selbständige Tätigkeit zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. Juni 2020 begonnen haben und daher keine Jahresumsätze für 2019 vorweisen können, können als Referenzmonatsumsatz entweder den durchschnittlichen Monatsumsatz der beiden Vorkrisenmonate Januar und Februar 2020 oder den durchschnittlichen Monatsumsatz des 3. Quartals 2020 (1. Juli bis 30. September 2020) wählen.

 

Wie hoch ist die Neustarthilfe ?

 

Die Betriebskostenpauschale beträgt einmalig 25 Prozent des siebenmonatigen Referenzumsatzes, maximal insgesamt 5.000 Euro.

Beispiele:

Jahresumsatz 2019

Referenzumsatz

Neustarthilfe (max. 25 Prozent)

ab 34.286 Euro

20.000 Euro und mehr

5.000 Euro (Maximum)

30.000 Euro

17.500 Euro

4.375 Euro

20.000 Euro

11.666 Euro

2.917 Euro

10.000 Euro

5.833 Euro

1.458 Euro

5.000 Euro

2.917 Euro

729 Euro

 

Muss die Neustarthilfe zurückgezahlt werden ?

 

Damit die Neustarthilfe schnell bei den Betroffenen ankommt, soll sie im nächsten Jahr als Vorschuss ausgezahlt werden, obwohl die konkreten Umsatzeinbußen während der Laufzeit bis Juni 2021 bei Antragstellung noch nicht feststehen. Sollte der Umsatz während der Laufzeit anders als zunächst erwartet über 50 Prozent des siebenmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind die Vorschusszahlungen anteilig zurückzuzahlen.

 

Ab wann und wie wird beantragt ?

 

Die Neustarthilfe ist Bestandteil der Überbrückungshilfe III, die ab dem 1. Januar 2021 gilt. Details zur Beantragung sind auf der gemeinsamen Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufbar.

 

Details zur Antragstellung werden in den nächsten Wochen bereitstehen.

 

 

Die Details zur Antragstellung werden vermutlich in den nächsten Wochen feststehen.

 

 

 

Stundung / Herabsetzung etc.
Antrag Steuererleichterungen.pdf
PDF-Dokument [57.7 KB]
1. Schritt: Anzeige Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur
anzeige-kug.pdf
PDF-Dokument [147.1 KB]
2. Schritt: Leistungsantrag Kurzarbeitergeld
Leistungsantrag KUG.pdf
PDF-Dokument [148.0 KB]

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